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Goldener Schnitt, Goldenes Deck

Die Menschheit hat schon immer nach „Schönheit“ gestrebt und sich an Ästhetischem erfreut. Dass allerdings oft pure Mathematik dahintersteckt, scheint für die meisten unglaublich. Und trotzdem ist bewiesen, dass eine wichtige Formel für allerlei Schönheit sorgt. In Kunstwerken, erfolgreichen Logodesigns und sogar in Naturphänomenen ist er zu finden: Der goldene Schnitt.

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Was ist der goldene Schnitt?

Grob gesagt handelt es sich um eine mathematische Formel, die ein gewisses Teilungsverhältnis als besonders „harmonisch“ festlegt. Kurz gesagt ist dieses Verhältnis immer 1:1,618. Eine Strecke wird also in zwei Teilstrecken unterteilt, bei der sich die kürze zur längeren so verhält, wie die längere zur Gesamtstrecke. Aufgebaut ist es nach dem Prinzip der Fibonacci-Folge. Spätestens nach dem Welt-Erfolg „Sakrileg“1 ist einem diese Zahlenfolge bekannt: Angefangen mit der Null wird die Zahlenserie so weitergeführt, in dem die Summe der beiden vorigen Ziffern die darauffolgende Zahl ergibt. Als Beispiel: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, …

Der goldene Schnitt ist ein Prinzip aus der Natur, das auf der bekannten Fibonacci-Folge beruht.
Der goldene Schnitt ist ein Teilungsverhältnis, das Menschen als besonders harmonisch empfinden.

Wendet man dieses Verhältnis auf verschiedene Elemente an, wirken sie durch die ausgeglichene Proportionierung harmonisch, ausbalanciert und ästhetisch. Gerade in kreativen Berufen (wie z.B. Designer:in oder Fotograf:in) ist der goldene Schnitt ein hervorragendes Werkzeug, um Dinge zu erschaffen, die für das Auge harmonisch und ausgeglichen wirken. So ist es gar nicht überraschend, dass erfolgreiche Marken mit eindrücklichen Logos ästhetisch punkten. Demnach ist z.B. das Twitter- und Apple-Logo2 nach dem goldenen Schnitt konstruiert. Das Verrückte am goldenen Schnitt ist, dass er nicht von Menschenhand geschaffen ist, sondern man ihn in vielen Naturphänomenen erkennt. So sind zum Beispiel Muscheln, Farne, Sukkulenten, Schneckenhäuser, Blüten, Hurricanes und Galaxien nach der goldenen Spirale „designt“. Gestaltet von niemand anderer als Mutter Natur! Erste genaue Beschreibungen der goldenen Formel wurden bereits um 300 vor Christus von Euklid3 in seinem zweiten „Buch der Elemente“ festgehalten.

Da Vincis goldene Werke

Vor allem Leonardo Da Vinci war fasziniert von Größenverhältnissen. Sein bekanntes Gemälde der Mona Lisa ist zum Beispiel mit dem Verhältnis des „Goldenen Dreiecks“ aufgebaut, das auf dem goldenen Schnitt beruht.4 Auch mit seinen Skizzen zum „vitruvianischen Mensch“ bekundete Leonardo Da Vinci seine Hochachtung vor dem goldenen Maß: Sowohl die Körper-Proportionen des Menschen, als auch die Anordnung des Menschen in Kreis und Quadrat beruhen auf dem goldenen Schnitt.

Die Formel vom goldenen Schnitt, auch göttliche Proportionen (oder „Proportio Divina“) genannt, wurde um 1500 von dem Mathematiker Luca Pacioli aufgegriffen. In seinem Buch „La Divina“ (das göttliche Verhältnis) griff er die mathematische Theorie des „Goldenen Schnitts“ auf – und Da Vinci durfte dieses illustrieren.

In Bicycle® Aureo kann man den goldenen Schnitt überall entdecken.
Inspiriert von der goldenen Spirale ist ein Deck entstanden, das Da Vinci damals sicher gerne besessen hätte: Aureo.

Eine Hommage an den goldenen Schnitt

Der goldene Schnitt begegnet uns überall – in der Natur, im Weltall, in menschlichen Gesichtsproportionen, mathematischen Theorien, Design-Grundlagen und Kunstwerken. Ein weitaus unterschätztes Gestaltungsprinzip, das wir mit einem Kartendeck würdigen wollten. Das Aureo-Deck schmeichelt dem Prinzip der goldenen Spirale und sorgt an jedem Spieltisch für glanzvolle Momente. Wer genau hinsieht, wird einige Anspielungen auf die harmonischen Proportionen im Backdesign finden. Zudem hat auch der Bewunderer selbst – Leonardo Da Vinci – einen Ehrenplatz in diesem glanzvollen Deck bekommen: Als Joker macht er eine besonders gute Figur in dem Kartendeck. Der Glanz vom goldenen Schnitt reflektiert von der filigran gestalteten Verpackung auf die Hofkarten – auch diese sind golden gekleidet und geschmückt.

Der goldene Schnitt ist weitaus mehr als nur ein mathematisches Prinzip. Er ist Leitmotiv für alles, was ästhetisch und harmonisch ist. Für manche eine anstrengende Formel. Für andere ein hilfreiches Gestaltungsmittel. Für uns eine Inspiration.


1 https://de.wikipedia.org/wiki/The_Da_Vinci_Code_–_Sakrileg
2 https://designshack.net/articles/graphics/twitters-new-logo-the-geometry-and-evolution-of-our-favorite-bird/
3 https://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Schnitt
4 https://www.whitewall.com/de/mag/goldener-schnitt

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